Praxisleitfaden · Geldwäscheprävention
Stand: September 2026

Praxisleitfaden · Geldwäscheprävention

Sind Sie bereit für die EU‑Geldwäscheverordnung ab dem 10. Juli 2027?

Ein kompakter Leitfaden und ein Selbsttest für Unternehmen — ob bereits geldwäscherechtlich verpflichtet oder nicht. In wenigen Minuten sehen Sie, wo Sie stehen und was bis 2027 zu tun ist.

10.07.2027EU‑Geldwäscheverordnung (AMLR) unmittelbar anwendbar
10.000 €EU‑weite Obergrenze für Barzahlungen in Handel und Dienstleistung
AMLANeue EU‑Geldwäscheaufsicht mit Sitz in Frankfurt am Main
bis 5 JahreÜbergangsfrist zur Nachprüfung von Bestandskunden (risikobasiert)
Rumpf & Schmidt-Tüshaus Rechtsanwälte
Rumpf & Schmidt-Tüshaus Rechtsanwälte PartG mbB
Rossertstraße 4 · 60323 Frankfurt am Main
+49 69 24746870 · kanzlei@rstp-rechtsanwaelte.de
Ihr AMLR-Selbsttest – Ergebnis & Handlungsempfehlung

Was sich zum 10. Juli 2027 ändert

Mit der EU‑Geldwäscheverordnung (Verordnung (EU) 2024/1624, „AMLR") gilt erstmals ein unmittelbar anwendbares, EU‑einheitliches Regelwerk. Es tritt am 10. Juli 2027 an die Stelle weiter Teile des deutschen Geldwäschegesetzes (GwG). Flankiert wird es von der 6. Geldwäsche‑Richtlinie (RL (EU) 2024/1640) und der neuen EU‑Aufsichtsbehörde AMLA, die ihren Sitz in Frankfurt am Main hat und bestimmte Verpflichtete künftig auch direkt beaufsichtigt.

Für Unternehmen sind vor allem vier Entwicklungen relevant:

Für Bestandskunden gilt eine gestufte Übergangsfrist von bis zu fünf Jahren; Hochrisiko‑Beziehungen sind vorrangig zu überprüfen. Das verschafft Zeit — aber die Umstellung von Prozessen und IT‑Systemen ist ein Projekt, das jetzt beginnen sollte.

Dieser Leitfaden und der Selbsttest dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall. Rechtsgrundlagen: VO (EU) 2024/1624 (AMLR), RL (EU) 2024/1640, GwG in der Übergangsphase. Stand: September 2026. Ihre Antworten werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet und nicht übertragen oder gespeichert.

Selbsttest: Wie gut sind Sie vorbereitet?

Beantworten Sie die Fragen ehrlich — es geht um eine realistische Standortbestimmung, nicht um ein gutes Ergebnis. Am Ende erhalten Sie einen Vorbereitungsgrad und die Themen, die Sie priorisieren sollten.