Produkt · Compliance für den Bau

Compliance, die Sie im Pitch zeigen können.

Die Baubranche wird sortiert: Große Auftraggeber müssen wissen, mit wem sie arbeiten - und bevorzugen Subunternehmer, die ihre Sauberkeit belegen können. Compliance Shield Bau macht aus Ihren vorhandenen digitalen Prozessen ein dokumentiertes, laufendes Compliance-System - ein System, in das Sie jederzeit Einblick geben können. Nicht als Aktenordner, sondern als Vorsprung.

Projektgespräch vereinbaren

Teil der Compliance-Shield-Reihe - zur Übersicht

Warum jetzt

Wer beauftragt, haftet mit. Deshalb wird geprüft.

Im Bau liegt das größte Risiko selten im eigenen Betrieb, sondern in der Kette darunter. Und der Auftraggeber haftet dafür mit: für den Mindestlohn der Nachunternehmer (§ 14 AEntG), für deren Sozialversicherungsbeiträge (§ 28e SGB IV), dazu Bauabzugssteuer, Schwarzarbeitskontrollen der FKS und wachsende Sorgfaltspflichten in der Lieferkette (LkSG, künftig CSDDD).

Die Folge: Generalunternehmer wie die großen Bauträger müssen zunehmend belegen können, dass sie mit ordentlichen Partnern arbeiten - und geben diesen Druck nach unten weiter. Wer als Subunternehmer im Vergabegespräch nach dem Umgang mit Nachunternehmern gefragt wird und live Einblick in sein eigenes, laufendes Kontrollsystem geben kann, ist seinen Wettbewerbern einen entscheidenden Schritt voraus.

Das System

Ein System, das den Baustellenalltag abbildet.

Vom ersten Kontakt bis zur Schlussrechnung greift an jedem Schritt eine definierte Prüfung. So entsteht ein durchgehender, dokumentierter Ablauf statt einzelner Inseln - entlang des tatsächlichen Bauprozesses: Anfrage, Auftrag, Prüfung des Auftraggebers, Subunternehmerauswahl, Dokumentenprüfung, Baustellenbeginn, Site-Audit, Rechnungsprüfung, Archiv.

01

Compliance Mapping

Die tatsächlichen Entscheidungs- und Freigabewege: Wer nimmt Aufträge an, beauftragt Subunternehmer, prüft Rechnungen, gibt Zahlungen frei?

02

Risikoatlas Bau

Konkrete Risiken bewertet: Schwarzarbeit, Scheinselbstständigkeit, Mindestlohn, Sozialversicherung, Bauabzugssteuer, Umsatzsteuer, Scheinrechnungen, Arbeitssicherheit.

03

Subunternehmer-Compliance

Ein standardisierter Prüfprozess vor und während der Beauftragung - mit Pflichtunterlagen, Ampellogik und Eskalationsregeln.

04

Baustellen-Audits

Stichprobenartig prüfen, wer tatsächlich auf der Baustelle arbeitet, für wen - und ob Unterlagen, Sicherheit und Realität zusammenpassen.

05

Rechnungs- und Zahlungskontrolle

Auftrag, Leistung, Zeitraum, Personaleinsatz, Material, Rechnung und Zahlung werden plausibilisiert und nachvollziehbar dokumentiert.

06

Dokumentationsstruktur

Vorhandene Cloud-Strukturen werden nicht ersetzt, sondern in eine belastbare, prüffeste Compliance-Dokumentation überführt.

07

Schulung und Praxisfälle

Kurze, konkrete Schulungen für Geschäftsführung und Schlüsselpersonen - echte Baustellensituationen statt Theorievorträge.

08

Jährliches Compliance-Audit

Interviews, Stichproben und ein interner Prüfbericht für Ihre Geschäftsführung - zur internen Standortbestimmung und Nachschärfung, nicht als Testat nach außen.

Der kritische Punkt

Subunternehmer - beherrscht, nicht gehofft.

Der größte Risikobereich im Bau bekommt das Herzstück des Systems: eine klare Ampellogik. Grün heißt freigegeben, Gelb heißt Nachforderung, Rot heißt keine Beauftragung oder sofortige Eskalation - vor der Beauftragung und laufend auf der Baustelle.

Vor Beauftragung · Pre-Check

  • Handelsregister / Gewerbeanmeldung
  • Steuernummer und Freistellungsbescheinigung
  • Betriebshaftpflicht und Berufsgenossenschaft
  • Mindestlohnerklärung, Personalliste
  • Nachunternehmerstruktur
  • Aufenthalts-/Beschäftigungsberechtigungen, A1

Während der Baustelle · On-Site

  • Sind die gemeldeten Personen tatsächlich vor Ort?
  • Arbeiten weitere, nicht gemeldete Personen mit?
  • Stimmen Firma, Ansprechpartner und Kolonne überein?
  • Sind Unterweisungen dokumentiert, PSA getragen?
  • Gibt es Hinweise auf verdeckte Nachunternehmer?
  • Werden Abweichungen dokumentiert und nachverfolgt?
Der Unterschied

Ihre eigene Kontrolle - sichtbar gemacht.

Ein Cockpit für Ihre Geschäftsführung: offene Punkte, Risiken und Maßnahmen jederzeit im Blick. Der eigentliche Vorsprung liegt nicht in einer Zahl, sondern darin, dass Sie einem Auftraggeber im Vergabegespräch Einblick geben können, wie Sie sich selbst überwachen - nicht als fremdes Testat, sondern als gelebte Praxis Ihres Hauses.

94Score
42aktive Subunternehmer
39vollständig geprüft
11Baustellen-Audits
1Hochrisiko-Feststellung
96 %Schulungsquote
93 %Dokumentationsgrad
39 freigegeben 2 Nachforderung 1 Eskalation

Beispielhafte Darstellung. Die Werte entstehen aus der laufenden Dokumentation Ihres Unternehmens.

„Sehen Sie: Wir haben aktuell elf Baustellen mit 42 Subunternehmern. Sub 4 hat acht Mitarbeiter, sieben davon haben alle Unterlagen eingereicht - das ist schon gut, aber noch nicht vollständig. Vor Arbeitsbeginn übermorgen muss der achte nachreichen, sonst springt seine Ampel von Gelb auf Rot, und ich stelle ihn zur Rede."

So führt Ihr Unternehmen im Vergabegespräch vor, wie es sich selbst nach innen überwacht - konkret, aktuell, glaubwürdig. Nicht die Endzahl überzeugt, sondern der gelebte Prozess dahinter.

Klartext

Ihr Status. Ihre Verantwortung. Kein fremdes Testat.

Damit das Instrument trägt, muss klar sein, was es ist - und was nicht. Der Compliance-Status ist eine eigene, interne Kennzahl Ihres Unternehmens: Er zeigt, wie konsequent Sie die selbst gesetzten Prüfschritte einhalten. Er ist bewusst kein harter Fakt und keine Garantie dafür, dass in jedem Einzelfall alles fehlerfrei läuft.

Unsere Rolle ist die eines Rechtsdienstleisters: Wir zeigen Ihnen, was Sie in eigener Verantwortung prüfen müssen, und bauen das System, mit dem Sie es tun. Die Prüfung selbst - und den Status - verantworten Sie. Wir testieren ihn nicht mit Außenwirkung. Genau das macht ihn glaubwürdig: Ihr Auftraggeber sieht kein gekauftes Siegel, sondern wie ein Unternehmen sich selbst führt.

Ablauf

So kommen Sie ins Doing.

  • Phase 1 · Woche 1–2 - Analyse. Kick-off, Prozessaufnahme, Sichtung der vorhandenen Cloud-Struktur, Subunternehmerlogik und des Dokumentationsstands.
  • Phase 2 · Woche 3–4 - Systemdesign. Risikoatlas, Pflichtunterlagenmatrix, Ampelregeln, Eskalationslogik, Richtlinien und Checklisten.
  • Phase 3 · Woche 5–6 - Pilot auf realer Baustelle. Test an einem laufenden Projekt: Subunternehmerprüfung, Dokumentenabgleich, erstes Site-Audit, Anpassung an die Praxis.
  • Phase 4 · ab Woche 7 - Rollout und Audit. Einführung in den Regelbetrieb, Schulung, Maßnahmenliste, jährlicher Prüfbericht.
Investitionsrahmen

Schlank starten. Professionell wachsen.

Fundament und Pilot (einmalig im ersten Jahr): Analyse, Risikoatlas, Subunternehmermatrix, Baustellen-Audit-Prozess, Richtlinien, Schulung, Pilotbegleitung.

Jährliches Audit (laufend): Interviews, Stichproben, interner Auditbericht und Maßnahmenplan für Ihre Geschäftsführung.

Optional nach Bedarf: Begleitung einzelner Baustellen-Audits, Prüfung kritischer Subunternehmer, Unterstützung bei Behördenkontakt, Aktualisierung bei neuen Risiken.

Der konkrete Rahmen richtet sich nach Größe, Struktur und Risiko Ihres Unternehmens. Wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot mit klaren Festpreisen.

Warum RSTP

Aus der Verteidigung gedacht.

Compliance Shield Bau kommt nicht von Unternehmensberatern, sondern von Strafverteidigern. Wir wissen, worauf Zoll, Finanzkontrolle Schwarzarbeit und Staatsanwaltschaften am Bau tatsächlich schauen - und richten das System genau darauf aus. So dokumentieren Sie nicht für den Aktenschrank, sondern für den Ernstfall: für das Vergabegespräch ebenso wie für die Prüfung, die hoffentlich nie kommt.

Alexander Rumpf
Partner · Fachanwalt für Strafrecht
Der Vorsprung beginnt vor dem nächsten Pitch

Machen wir Ihre Stärke
sichtbar.

Sie haben bereits gute Prozesse? Dann fehlt nur der Schritt, sie prüffest zu machen und vorzeigbar. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Projektgespräch.

Projektgespräch vereinbaren

Oder direkt anrufen · +49 69 24746870

Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.