Ombudsstelle und Meldestelle nach dem HinSchG

Ein sicherer Ort, um etwas anzusprechen.

Manche Dinge sagt man niemandem im eigenen Haus. Als externe, anwaltlich geführte Meldestelle nehmen wir Hinweise vertraulich entgegen und prüfen sie unabhängig, und schützen die Menschen, die den Mut hatten, sie zu geben.

Unverbindliches Angebot anfordern So funktioniert es
Vertraulich und verschwiegen Unabhängig Auch anonym
Heller Raum der Kanzlei in einem Frankfurter Altbau

Ein geschützter Ort für ein offenes Wort, unsere Kanzlei in Frankfurt.

Warum eine externe Stelle

Wer einen Missstand meldet, will nicht auffliegen, sondern gehört werden.

Interne Meldewege scheitern oft an einem einzigen Gefühl: der Angst, dass der Hinweis zur eigenen Person zurückverfolgt wird. Eine externe Ombudsstelle nimmt genau diese Angst. Der Hinweis landet bei uns in der Kanzlei, nicht beim Vorgesetzten. Das schützt die hinweisgebende Person, und verschafft der Organisation belastbare, frühzeitige Information, statt böser Überraschungen.

Was „interne Meldestelle“, „externe Meldestelle“ und „Ombudsperson“ rechtlich bedeuten, erklärt unser Beitrag Ombudsperson, interne und externe Meldestelle.

Für gemeinnützige Träger

Ein Sozialtarif für Pflege, Sozialwirtschaft, Jugendhilfe und Kirche.

Gemeinnützige Träger tragen eine besondere Verantwortung: für die Menschen, die auf sie angewiesen sind, und für Mitarbeitende, die oft unter hohem Druck arbeiten. Gerade dort braucht es eine Anlaufstelle, der man vertraut. Für gemeinnützige Träger bieten wir deshalb einen eigenen Sozialtarif an. Sprechen Sie uns an, wir machen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Wer Ihre Hinweise bearbeitet

Ein Mensch, kein System.

Wir beantworten jede Meldung persönlich. Kein Callcenter, keine Hotline: Die hinweisgebende Person weiß, mit wem sie spricht, vom ersten Gespräch bis zum Abschluss. Es gibt keine festen Sprechzeiten, sondern einen direkten Draht, in dringenden Fällen auch über eine Notfallnummer rund um die Uhr.

Wir sind eine reine Strafrechtskanzlei. Wir vertreten Betroffene, und wir verteidigen Beschuldigte. Deshalb wissen wir, was ein Strafverfahren leisten kann und was nicht. Wir ordnen jeden Hinweis mit Empathie und zugleich realistisch ein und drängen niemanden zu einer Anzeige, die ihm mehr schadet als nützt.

Wer sich anvertraut, behält die Kontrolle

  • Anwaltliche Verschwiegenheit: Was uns anvertraut wird, ist gesetzlich geschützt.
  • Getrennte Freigaben: Die hinweisgebende Person entscheidet getrennt, ob der Sachverhalt weitergegeben wird und ob ihr Name genannt werden darf.
  • Klare Ausnahme: Ohne Einwilligung geben wir nur weiter, wenn Menschen gegenwärtig in Gefahr sind, und auch dann nur nach dem Vier-Augen-Prinzip.
  • Webportal: anonym meldbar, von jedem Gerät, per QR-Code von Aushang oder Kärtchen, mit anonymem Postfach für Rückfragen. Ende-zu-Ende-verschlüsselt, Server in Frankfurt, nach ISO 27001 zertifiziert.
Mehr als Pflicht

Auch für das, was nicht im Gesetz steht.

Viele Anliegen fallen nicht unter das Hinweisgeberschutzgesetz und wiegen trotzdem schwer: Mobbing, sexuelle Belästigung, Diskriminierung, Machtmissbrauch. Auf Wunsch nehmen wir auch solche Beschwerden entgegen, mit derselben Vertraulichkeit.

Eine Meldestelle wirkt nur, wenn sie bekannt ist und Vertrauen genießt. Wir stellen Aushänge, Kärtchen und Faltblätter für Ihre Einrichtungen bereit, stellen uns zum Start in Informationsveranstaltungen vor und kommen nach etwa acht Monaten noch einmal, wenn die ersten Erfahrungen da sind.

So läuft ein Hinweis

Klar, geschützt, mit verbindlichen Fristen.

SCHRITT 1

Eingang

Digital, telefonisch oder im Gespräch, auf Wunsch anonym. Sie erhalten binnen 7 Tagen eine Eingangsbestätigung.

SCHRITT 2

Vertrauliche Prüfung

Wir bewerten den Hinweis unabhängig und sachlich, die Identität bleibt geschützt.

SCHRITT 3

Rückmeldung

Innerhalb von drei Monaten erfahren Sie, welche Folgemaßnahmen ergriffen wurden.

SCHRITT 4

Schutz

Wir achten darauf, dass niemand für einen berechtigten Hinweis benachteiligt wird.

Schutz vor Repressalien

Wer richtig handelt, darf dafür nicht bestraft werden.

Das Hinweisgeberschutzgesetz verbietet Benachteiligungen gegen Menschen, die berechtigt einen Hinweis geben, von der Kündigung bis zur Zurücksetzung. Wir sorgen dafür, dass dieser Schutz nicht nur auf dem Papier steht, sondern im Alltag trägt.

Was wir sicherstellen

  • Vertraulichkeit der Identität, anwaltlich geschützt
  • Neutralität: unabhängig von Leitung und Hierarchie
  • Erreichbarkeit rund um die Uhr, auch mehrsprachig
  • Dokumentation, die im Ernstfall standhält
  • Klare Fristen: 7 Tage Bestätigung, 3 Monate Rückmeldung
Ihre Ansprechpartner

Persönlich, vom ersten Wort an.

Alexander Rumpf

Alexander Rumpf

Partner · Fachanwalt für Strafrecht · Mitglied der German Ombudsman Association, der Vereinigung deutscher Vertrauensanwälte

+49 69 24746870 · AR@rstp-rechtsanwaelte.de

German Ombudsman Association, Vereinigung deutscher Vertrauensanwälte
Lina Derwein

Lina Derwein

Wissenschaftliche Mitarbeiterin · Wer lieber mit einer Frau sprechen möchte, kann sich direkt an Lina Derwein wenden.

LD@rstp-rechtsanwaelte.de

Häufige Fragen

Kurz erklärt.

Wer muss eine Meldestelle einrichten?

Beschäftigungsgeber mit in der Regel mindestens 50 Beschäftigten sind nach dem Hinweisgeberschutzgesetz verpflichtet, eine interne Meldestelle vorzuhalten. Diese Aufgabe kann an eine externe, unabhängige Stelle, etwa eine Kanzlei, ausgelagert werden.

Sind anonyme Hinweise möglich?

Ja. Unser Kanal ermöglicht auch anonyme Meldungen und eine anonyme Kommunikation im weiteren Verlauf, ohne dass die Identität offengelegt werden muss.

Welche Fristen gelten?

Die hinweisgebende Person erhält binnen sieben Tagen eine Eingangsbestätigung und innerhalb von drei Monaten eine Rückmeldung zu den ergriffenen Folgemaßnahmen.

Was kostet das?

Das hängt von Größe und Bedarf Ihrer Organisation ab, mit Augenmaß und ohne überdimensioniertes System. Für gemeinnützige Träger gibt es einen eigenen Sozialtarif. Das konkrete Angebot erstellen wir unverbindlich.

Gibt es besondere Konditionen für gemeinnützige Träger?

Ja. Für gemeinnützige Träger aus Pflege, Sozialwirtschaft, Jugendhilfe und Kirche bieten wir einen eigenen Sozialtarif an. Sprechen Sie uns an, wir machen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Kann ich mich auch wegen Mobbing oder Belästigung melden?

Ja, wenn Ihr Arbeitgeber das mit uns vereinbart hat. Viele Organisationen nutzen die Meldestelle zugleich als Beschwerdestelle für Mobbing, sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Machtmissbrauch.

Wird meine Meldung ohne meine Zustimmung weitergegeben?

Grundsätzlich nicht. Sie entscheiden getrennt, ob der Sachverhalt weitergegeben wird und ob Ihr Name genannt werden darf. Ohne Ihre Einwilligung geben wir nur weiter, wenn Menschen gegenwärtig in Gefahr sind.

Kann ich auch mit einer Frau sprechen?

Ja. Wer lieber mit einer Frau sprechen möchte, kann sich direkt an Lina Derwein wenden.

Unverbindlich und vertraulich

Sprechen wir
darüber.

Erzählen Sie uns kurz von Ihrer Organisation, wir machen Ihnen ein passendes Angebot für eine externe Meldestelle oder Ombudsstelle.

Unverbindliches Angebot anfordern · +49 69 24746870