Produkt · Compliance für Logistik und Paket

Jede Tour. Jeder Fahrer. Jederzeit belegbar.

In der Kurier-, Express- und Paketbranche wird über Subunternehmer und deren Fahrer zugestellt - und seit dem Paketboten-Schutz-Gesetz haftet der Auftraggeber dafür mit. Compliance Shield Logistik macht aus Ihren Prozessen ein laufendes Kontrollsystem: Subunternehmer und Fahrer geprüft, jede Tour belegbar. Ein System, in das Sie Ihren Auftraggebern jederzeit Einblick geben können.

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Teil der Compliance-Shield-Reihe - zur Übersicht

Warum jetzt

Seit dem Paketboten-Schutz-Gesetz haftet die Kette nach oben.

Die KEP-Branche hat eine eigene, scharfe Nachunternehmerhaftung - der Auftraggeber trägt das Risiko der Subs mit:

  • Nachunternehmerhaftung nach dem Paketboten-Schutz-Gesetz: Der Hauptunternehmer haftet für die Sozialversicherungsbeiträge seiner Subunternehmer (§ 28e Abs. 3f SGB IV).
  • Enthaftung nur mit Unbedenklichkeitsbescheinigung der Einzugsstelle oder bei präqualifizierten, im amtlichen Verzeichnis registrierten Subunternehmern (§ 28e Abs. 3g SGB IV).
  • Mindestlohn und Tariftreue über die gesamte Fahrerkette.
  • Scheinselbstständigkeit einzelner Fahrer und verdeckte Sub-Sub-Vergabe als Dauerrisiko.
  • Große Versender und Netzbetreiber müssen belegen können, mit welchen Subunternehmern sie zustellen.

Wer im Vergabegespräch live Einblick in sein eigenes Kontrollsystem geben kann, ist seinen Wettbewerbern einen entscheidenden Schritt voraus.

Das System

Ein System, das Ihren Einsatzalltag abbildet.

Vom ersten Kontakt bis zur Schlussrechnung greift an jedem Schritt eine definierte Prüfung - ein durchgehender, dokumentierter Ablauf statt einzelner Inseln.

01

Compliance Mapping

Die tatsächlichen Entscheidungs- und Freigabewege: Wer nimmt Aufträge an, beauftragt Subunternehmer, prüft Rechnungen, gibt Zahlungen frei?

02

Risikoatlas

Die konkreten Risiken Ihrer Branche: Schwarzarbeit, Scheinselbstständigkeit, Mindestlohn und Tariftreue, Sozialversicherung, Scheinrechnungen, Dokumentation.

03

Subunternehmer-Compliance

Ein standardisierter Prüfprozess vor und während der Beauftragung - mit Pflichtunterlagen, Ampellogik und Eskalationsregeln.

04

Vor-Ort-Audits

Stichprobenartig prüfen, wer tatsächlich im Einsatz ist, für wen - und ob Unterlagen, Qualifikation und Realität zusammenpassen.

05

Rechnungs- und Zahlungskontrolle

Auftrag, Leistung, Zeitraum, Personaleinsatz, Rechnung und Zahlung werden plausibilisiert und nachvollziehbar dokumentiert.

06

Dokumentationsstruktur

Vorhandene Cloud-Strukturen werden nicht ersetzt, sondern in eine belastbare, prüffeste Compliance-Dokumentation überführt.

07

Schulung und Praxisfälle

Kurze, konkrete Schulungen für Geschäftsführung und Schlüsselpersonen - echte Einsatzsituationen statt Theorievorträge.

08

Jährliches internes Audit

Interviews, Stichproben und ein interner Prüfbericht für Ihre Geschäftsführung - zur internen Standortbestimmung, nicht als Testat nach außen.

Der kritische Punkt

Subunternehmer und Fahrer - beherrscht, nicht gehofft.

Der größte Risikobereich bekommt das Herzstück des Systems: eine klare Ampellogik vor und während jeder Tour. Grün heißt freigegeben, Gelb heißt Nachforderung, Rot heißt kein Einsatz oder sofortige Eskalation.

Vor Beauftragung · Pre-Check

  • Präqualifikation / Eintrag im amtlichen Verzeichnis
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung (Sozialversicherung)
  • Gewerbeanmeldung und Betriebshaftpflicht
  • Mindestlohnerklärung
  • Fahrerliste und Fahrerlaubnisse
  • Nachunternehmerstruktur
  • A1-Bescheinigungen bei Auslandsfahrern

Während des Einsatzes · Vor Ort

  • Fahren die gemeldeten Fahrer tatsächlich die Tour?
  • Sind weitere, nicht gemeldete Fahrer im Einsatz?
  • Stimmen Fahrzeug, Subunternehmer und Fahrer überein?
  • Sind Lenk- und Ruhezeiten plausibel dokumentiert?
  • Gibt es Hinweise auf verdeckte Sub-Sub-Vergabe?
  • Werden Abweichungen dokumentiert und nachverfolgt?
Der Unterschied

Ihre eigene Kontrolle - sichtbar gemacht.

Ein Cockpit für Ihre Geschäftsführung: offene Punkte, Risiken und Maßnahmen jederzeit im Blick. Der eigentliche Vorsprung liegt darin, dass Sie einem Auftraggeber Einblick geben können, wie Sie sich selbst überwachen - nicht als fremdes Testat, sondern als gelebte Praxis Ihres Hauses.

91Score
34aktive Touren
6Subunternehmer
58geprüfte Fahrer
9Touren-Audits
1Unbedenklichkeit offen
90 %Dokumentationsgrad
31 freigegeben 2 Nachforderung 1 Eskalation

Beispielhafte Darstellung. Die Werte entstehen aus der laufenden Dokumentation Ihres Unternehmens.

„Sehen Sie: Wir fahren derzeit 34 Touren über sechs Subunternehmer. Bei Sub 2 haben elf von zwölf Fahrern vollständige Unterlagen; beim zwölften fehlt die A1-Bescheinigung. Ohne Nachweis bis morgen früh geht er nicht auf Tour - seine Ampel bleibt rot."

So führt Ihr Unternehmen im Vergabegespräch vor, wie es sich selbst nach innen überwacht - konkret, aktuell, glaubwürdig.

Klartext

Ihr Status. Ihre Verantwortung. Kein fremdes Testat.

Der Compliance-Status ist eine eigene, interne Kennzahl Ihres Unternehmens: Er zeigt, wie konsequent Sie die selbst gesetzten Prüfschritte einhalten. Er ist bewusst kein harter Fakt und keine Garantie dafür, dass in jedem Einzelfall alles fehlerfrei läuft.

Unsere Rolle ist die eines Rechtsdienstleisters: Wir zeigen Ihnen, was Sie in eigener Verantwortung prüfen müssen, und bauen das System, mit dem Sie es tun. Die Prüfung selbst - und den Status - verantworten Sie. Wir testieren ihn nicht mit Außenwirkung. Genau das macht ihn glaubwürdig.

Ablauf

So kommen Sie ins Doing.

  • Phase 1 · Woche 1–2 - Analyse. Kick-off, Prozessaufnahme, Sichtung der vorhandenen Struktur, Subunternehmerlogik und des Dokumentationsstands.
  • Phase 2 · Woche 3–4 - Systemdesign. Risikoatlas, Pflichtunterlagenmatrix, Ampelregeln, Eskalationslogik, Richtlinien und Checklisten.
  • Phase 3 · Woche 5–6 - Pilot im realen Einsatz. Test an einem laufenden Auftrag: Subunternehmerprüfung, Dokumentenabgleich, erstes Vor-Ort-Audit, Anpassung an die Praxis.
  • Phase 4 · ab Woche 7 - Rollout und Audit. Einführung in den Regelbetrieb, Schulung, Maßnahmenliste, jährlicher interner Prüfbericht.
Investitionsrahmen

Schlank starten. Professionell wachsen.

Fundament und Pilot (einmalig im ersten Jahr): Analyse, Risikoatlas, Subunternehmermatrix, Vor-Ort-Audit-Prozess, Richtlinien, Schulung, Pilotbegleitung.

Jährliches Audit (laufend): Interviews, Stichproben, interner Auditbericht und Maßnahmenplan für Ihre Geschäftsführung.

Der konkrete Rahmen richtet sich nach Größe, Struktur und Risiko Ihres Unternehmens. Wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot mit klaren Festpreisen.

Warum RSTP

Aus der Verteidigung gedacht.

Compliance Shield kommt nicht von Unternehmensberatern, sondern von Strafverteidigern. Wir wissen, worauf Zoll, Finanzkontrolle Schwarzarbeit und Staatsanwaltschaften in der Logistik- und Paketbranche tatsächlich schauen - und richten das System genau darauf aus. So dokumentieren Sie nicht für den Aktenschrank, sondern für den Ernstfall: für das Vergabegespräch ebenso wie für die Prüfung, die hoffentlich nie kommt.

Alexander Rumpf
Partner · Fachanwalt für Strafrecht
Der Vorsprung beginnt vor dem nächsten Pitch

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Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.