Produkt · Compliance für Sicherheitsdienste

Wer bewacht, wird selbst geprüft.

Wachdienste arbeiten mit wechselnden Einsätzen und häufig mit Subkolonnen - und genau dort entstehen die Risiken. Compliance Shield Sicherheit macht aus Ihren Prozessen ein laufendes, dokumentiertes Kontrollsystem: Subdienstleister geprüft, Qualifikation und Bewacherregister-Status im Blick, jeder Einsatz belegbar. Ein System, in das Sie Ihren Auftraggebern jederzeit Einblick geben können.

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Teil der Compliance-Shield-Reihe - zur Übersicht

Warum jetzt

Wer beauftragt, haftet mit. Und im Sicherheitsgewerbe wird genau hingeschaut.

Das Sicherheitsgewerbe ist streng reguliert - und der Auftraggeber trägt das Risiko der Kette darunter mit:

  • Erlaubnispflicht und Zuverlässigkeit nach § 34a GewO; Einsatzkräfte müssen vor Beschäftigung im Bewacherregister geprüft und zuverlässig sein.
  • Sicherheitsdienstleistungen sind eine AEntG-Branche mit teils allgemeinverbindlichen Mindestlöhnen - daraus folgt die Auftraggeberhaftung nach § 14 AEntG.
  • Haftung des Hauptunternehmers für Sozialversicherungsbeiträge der Nachunternehmer (§ 28e SGB IV).
  • Scheinselbstständigkeit einzelner Wachleute und verdeckte Sub-Sub-Vergabe als Dauerrisiko.
  • Sensible Auftraggeber - Events, Kommunen, Konzerne, kritische Infrastruktur - müssen wissen, wen sie ans Tor stellen.

Wer im Vergabegespräch live Einblick in sein eigenes Kontrollsystem geben kann, ist seinen Wettbewerbern einen entscheidenden Schritt voraus.

Das System

Ein System, das Ihren Einsatzalltag abbildet.

Vom ersten Kontakt bis zur Schlussrechnung greift an jedem Schritt eine definierte Prüfung - ein durchgehender, dokumentierter Ablauf statt einzelner Inseln.

01

Compliance Mapping

Die tatsächlichen Entscheidungs- und Freigabewege: Wer nimmt Aufträge an, beauftragt Subunternehmer, prüft Rechnungen, gibt Zahlungen frei?

02

Risikoatlas

Die konkreten Risiken Ihrer Branche: Schwarzarbeit, Scheinselbstständigkeit, Mindestlohn und Tariftreue, Sozialversicherung, Scheinrechnungen, Dokumentation.

03

Subunternehmer-Compliance

Ein standardisierter Prüfprozess vor und während der Beauftragung - mit Pflichtunterlagen, Ampellogik und Eskalationsregeln.

04

Vor-Ort-Audits

Stichprobenartig prüfen, wer tatsächlich im Einsatz ist, für wen - und ob Unterlagen, Qualifikation und Realität zusammenpassen.

05

Rechnungs- und Zahlungskontrolle

Auftrag, Leistung, Zeitraum, Personaleinsatz, Rechnung und Zahlung werden plausibilisiert und nachvollziehbar dokumentiert.

06

Dokumentationsstruktur

Vorhandene Cloud-Strukturen werden nicht ersetzt, sondern in eine belastbare, prüffeste Compliance-Dokumentation überführt.

07

Schulung und Praxisfälle

Kurze, konkrete Schulungen für Geschäftsführung und Schlüsselpersonen - echte Einsatzsituationen statt Theorievorträge.

08

Jährliches internes Audit

Interviews, Stichproben und ein interner Prüfbericht für Ihre Geschäftsführung - zur internen Standortbestimmung, nicht als Testat nach außen.

Der kritische Punkt

Subkolonnen und Qualifikation - beherrscht, nicht gehofft.

Der größte Risikobereich bekommt das Herzstück des Systems: eine klare Ampellogik vor und während jedes Einsatzes. Grün heißt freigegeben, Gelb heißt Nachforderung, Rot heißt kein Einsatz oder sofortige Eskalation.

Vor Beauftragung · Pre-Check

  • Erlaubnis nach § 34a GewO
  • Bewacherregister-Registrierung und Zuverlässigkeit der Kräfte
  • Sachkunde/Unterrichtung (§ 34a GewO)
  • Betriebshaftpflicht
  • Mindestlohn-/Tariftreueerklärung
  • Personalliste und Nachunternehmerstruktur
  • A1-Bescheinigungen bei Auslandskräften

Während des Einsatzes · Vor Ort

  • Sind die eingeteilten, registrierten Kräfte tatsächlich im Einsatz?
  • Arbeiten nicht gemeldete oder nicht geprüfte Personen mit?
  • Stimmen Ausweis, Bewacherregister-ID und eingesetzte Person überein?
  • Sind Dienstpläne und Arbeitszeiten plausibel dokumentiert?
  • Gibt es Hinweise auf verdeckte Subkolonnen?
  • Werden Abweichungen dokumentiert und nachverfolgt?
Der Unterschied

Ihre eigene Kontrolle - sichtbar gemacht.

Ein Cockpit für Ihre Geschäftsführung: offene Punkte, Risiken und Maßnahmen jederzeit im Blick. Der eigentliche Vorsprung liegt darin, dass Sie einem Auftraggeber Einblick geben können, wie Sie sich selbst überwachen - nicht als fremdes Testat, sondern als gelebte Praxis Ihres Hauses.

93Score
9betreute Objekte
63eingesetzte Kräfte
58im Register bestätigt
11Einsatz-Audits
95 %Qualifikationsnachweise
92 %Dokumentationsgrad
40 freigegeben 2 Nachforderung 1 Eskalation

Beispielhafte Darstellung. Die Werte entstehen aus der laufenden Dokumentation Ihres Unternehmens.

„Sehen Sie: Wir betreuen aktuell neun Objekte mit 63 eingesetzten Kräften. Bei Subdienstleister 3 sind vier von fünf Wachleuten im Bewacherregister bestätigt; der fünfte ist angefragt. Steht die Bestätigung bis zum Einsatz am Freitag nicht, wird er nicht eingeteilt - seine Ampel bleibt rot."

So führt Ihr Unternehmen im Vergabegespräch vor, wie es sich selbst nach innen überwacht - konkret, aktuell, glaubwürdig.

Klartext

Ihr Status. Ihre Verantwortung. Kein fremdes Testat.

Der Compliance-Status ist eine eigene, interne Kennzahl Ihres Unternehmens: Er zeigt, wie konsequent Sie die selbst gesetzten Prüfschritte einhalten. Er ist bewusst kein harter Fakt und keine Garantie dafür, dass in jedem Einzelfall alles fehlerfrei läuft.

Unsere Rolle ist die eines Rechtsdienstleisters: Wir zeigen Ihnen, was Sie in eigener Verantwortung prüfen müssen, und bauen das System, mit dem Sie es tun. Die Prüfung selbst - und den Status - verantworten Sie. Wir testieren ihn nicht mit Außenwirkung. Genau das macht ihn glaubwürdig.

Ablauf

So kommen Sie ins Doing.

  • Phase 1 · Woche 1–2 - Analyse. Kick-off, Prozessaufnahme, Sichtung der vorhandenen Struktur, Subunternehmerlogik und des Dokumentationsstands.
  • Phase 2 · Woche 3–4 - Systemdesign. Risikoatlas, Pflichtunterlagenmatrix, Ampelregeln, Eskalationslogik, Richtlinien und Checklisten.
  • Phase 3 · Woche 5–6 - Pilot im realen Einsatz. Test an einem laufenden Auftrag: Subunternehmerprüfung, Dokumentenabgleich, erstes Vor-Ort-Audit, Anpassung an die Praxis.
  • Phase 4 · ab Woche 7 - Rollout und Audit. Einführung in den Regelbetrieb, Schulung, Maßnahmenliste, jährlicher interner Prüfbericht.
Investitionsrahmen

Schlank starten. Professionell wachsen.

Fundament und Pilot (einmalig im ersten Jahr): Analyse, Risikoatlas, Subunternehmermatrix, Vor-Ort-Audit-Prozess, Richtlinien, Schulung, Pilotbegleitung.

Jährliches Audit (laufend): Interviews, Stichproben, interner Auditbericht und Maßnahmenplan für Ihre Geschäftsführung.

Der konkrete Rahmen richtet sich nach Größe, Struktur und Risiko Ihres Unternehmens. Wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot mit klaren Festpreisen.

Warum RSTP

Aus der Verteidigung gedacht.

Compliance Shield kommt nicht von Unternehmensberatern, sondern von Strafverteidigern. Wir wissen, worauf Zoll, Finanzkontrolle Schwarzarbeit und Staatsanwaltschaften im Sicherheitsgewerbe tatsächlich schauen - und richten das System genau darauf aus. So dokumentieren Sie nicht für den Aktenschrank, sondern für den Ernstfall: für das Vergabegespräch ebenso wie für die Prüfung, die hoffentlich nie kommt.

Alexander Rumpf
Partner · Fachanwalt für Strafrecht
Der Vorsprung beginnt vor dem nächsten Pitch

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Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.