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6. Januar 2026

Referendariat im Wirtschaftsstrafrecht – warum Praxis von Anfang an den Unterschied macht

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Die juristische Ausbildung ist stark theoriegeprägt. Auch wenn das Referendariat eine Praxisausbildung sein soll, trifft das möglicherweise noch auf den Richterberuf zu, nicht aber für den des Strafverteidigers. Wer sich ernsthaft für eine Tätigkeit im Wirtschaftsstrafrecht interessiert, merkt schnell: Bücher, Kommentare und Klausuren bereiten nur begrenzt auf die Realität vor. Strafverteidigung ist kein abstraktes Konstrukt. Sie ist konkret, dynamisch und oft von Situationen geprägt, die sich nur planen lassen, wenn man einen strategischen Überblick hat. Diesen vermittelt die Juristenausbildung nur sehr eingeschränkt.

Genau hier setzt unser Ansatz in der Referendarsausbildung an.

Wirtschaftsstrafrecht lernt man nicht im Lehrbuch

Wirtschaftsstrafrecht ist kein isoliertes Rechtsgebiet. Es verbindet Strafrecht, Strafprozessrecht, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Zollrecht und internationales Wirtschaftsrecht. Vor allem aber ist es geprägt von echten wirtschaftlichen Existenzen, komplexen Sachverhalten und einem hohen zeitlichen Druck.

Wer später als Strafverteidiger oder Strafverteidigerin arbeiten will, muss früh verstehen:

  • wie Ermittlungsverfahren tatsächlich geführt werden
  • wie Mandanten denken, reagieren und entscheiden
  • wie Verteidigungsstrategien entstehen und angepasst werden
  • wie Kommunikation mit Staatsanwaltschaften, Gerichten und Behörden funktioniert

Diese Fähigkeiten lassen sich nicht simulieren. Man muss sie erleben.

Referendariat bei uns: mittendrin statt nur dabei

Referendare sind bei uns Teil des Teams, nicht Randfiguren. Vom ersten Tag an binden wir sie in laufende und neue Mandate ein. Das bedeutet konkret:

  • Teilnahme an Mandantengesprächen
  • Mitarbeit an Schriftsätzen und Verteidigungsstrategien
  • Einblick in Akten aus realen Ermittlungsverfahren
  • Begleitung zu Gerichtsterminen und, wenn es passt, auch Auftreten im Termin
  • Direkter Austausch mit Anwälten über taktische und rechtliche Entscheidungen

Natürlich wird niemand ins kalte Wasser geworfen. Aber wir trauen Referendaren etwas zu. Wer Verantwortung übernehmen möchte, bekommt sie – begleitet, reflektiert und mit echtem Lerneffekt.

Keine „Kämmerlein-Ausbildung“

Viele Referendare berichten, dass sie in Kanzleien vor allem recherchieren. Recherchen gehören dazu. Aber sie sind bei uns Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck.

Uns ist wichtig, dass Referendare verstehen:

  • warum eine Recherche benötigt wird
  • wie sie in eine Verteidigungsstrategie eingebettet ist
  • welche Konsequenzen unterschiedliche rechtliche Bewertungen haben

Das Referendariat soll kein verlängertes Studium sein, sondern ein realistischer Blick auf den Anwaltsberuf im Strafrecht.

Junge Kanzlei, echtes Wachstum, reale Perspektiven

Wir sind eine vergleichsweise junge Kanzlei, die sich im Wachstum befindet. Das ist kein Marketing-Slogan, sondern ein echter Vorteil für Referendare.

Wachstum bedeutet:

  • flache Strukturen
  • kurze Entscheidungswege
  • echte Mitgestaltung
  • Nähe zu den Anwälten

Wer fachlich überzeugt, menschlich passt und Lust auf Strafverteidigung hat, für den kann das Referendariat mehr sein als eine Ausbildungsstation. Es kann daraus eine echte Einstiegsperspektive als Anwalt oder Anwältin entstehen.

Für wen dieses Referendariat besonders geeignet ist

Unser Referendariat passt besonders gut zu Ihnen, wenn Sie:

  • sich ernsthaft für Strafrecht und Wirtschaftsstrafrecht interessieren
  • keine Angst vor komplexen Sachverhalten haben
  • Verantwortung übernehmen wollen
  • lieber verstehen als nur auswendig lernen
  • den Anwaltsberuf realistisch kennenlernen möchten

Vorkenntnisse im Wirtschaftsstrafrecht sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Neugier, Engagement und die Bereitschaft mitzudenken sind wichtiger.

Fazit: Strafverteidigung muss man erleben

Das Referendariat ist eine der wenigen Phasen der Ausbildung, in denen man den Anwaltsberuf unverstellt kennenlernen kann. Wer das Wirtschaftsstrafrecht nicht nur „spannend findet“, sondern sich ernsthaft vorstellen kann, hier zu arbeiten, sollte diese Zeit nutzen.

Wir bieten Referendaren die Möglichkeit, Strafverteidigung live zu erleben – mit allem, was dazugehört: Verantwortung, strategisches Denken, Mandantenkontakt und Gerichtspraxis.

Wenn Sie genau das suchen, freuen wir uns über Ihre Bewerbung für die Anwaltsstation oder Wahlstation.

Alexander Rumpf | Partner

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